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So alt, dass ich damals in mein Tagebuch schrieb: So alt kann kein Mensch werden.
Was als diffuse Zahnschmerzen begann, entwickelte sich zu einem körperlichen Ausnahmezustand. Nach einer Wurzelbehandlung kamen Schmerzen, die sich nicht beschreiben lassen – Tag und Nacht, unerträglich, unbeeinflussbar. Später die Diagnose: Trigeminusneuralgie. Unheilbar, hieß es. Zumindest die Schmerzen.
Wenn Medizin dich ruhigstellt – aber nicht heilt
Ich nahm alles, was der Markt hergab: Opiate, Neuroleptika, Antidepressiva. Ziel war es, das Nervensystem herunterzufahren.
Das Ergebnis: Ich war gedämpft. Die Schmerzen nicht.
Sechzehn Kilo Gewichtszunahme, permanente Übelkeit, kaum Energie. Nicht durch Essen – sondern durch Medikamente. Parallel probierte ich Akupunktur, Hypnose, progressive Muskelentspannung und autogenes Training. Ich lernte viel. Geholfen hat nichts nachhaltig.
Der Wendepunkt kam nicht durch eine neue Therapie, sondern durch einen Satz:
„Wir können nichts mehr für Sie tun.
Die einzige Option: Morphium. Und damit ein Leben ohne Arbeit.
Für mich keine Lösung. Ich war selbständig, Friseurmeisterin, Mutter, mitten im Leben. Aufgeben war keine Option.
Die unbequemste Erkenntnis: Ich könnte selbst Teil der Ursache sein
Als mir niemand mehr helfen konnte, blieb nur eine Frage:
Was, wenn ich selbst Mitverursacher dieses Zustands bin?
Dieser Gedanke war unbequem – aber befreiend. Denn wenn ich beteiligt war, konnte ich auch etwas verändern.
Ich begann, Verantwortung zu übernehmen. Still. Konsequenz. Ohne Heilsversprechen.
Ernährung als Hebel – nicht als Trend
Ich stellte meine Ernährung konsequent um. Nicht dogmatisch, sondern bewusst.
- entzündungshemmende Lebensmittel
- gezielte Nährstoffe statt „normalem“ Essen
- Fokus auf Vitamine, Mineralstoffe, echte Lebensmittel
- Superfoods nicht als Marketingbegriff, sondern als Werkzeug
Ich achtete nicht nur darauf, was ich aß, sondern auch, was ich dachte.
Ich lernte Selbstfürsorge. Selbstrespekt. Selbstliebe – ohne Esoterik.
Die Effekte kamen leise, aber klar:
Mehr Energie. Weniger Schmerzen. Mehr Lebendigkeit. Die Kilos verschwanden.
Ich reduzierte Medikamente Schritt für Schritt – achtsam, verantwortungsvoll.
Irgendwann war ich schmerzfrei. Medikamentefrei. Kraftvoll.
Rückwärts altern ist kein Mythos – es ist Biologie plus Haltung
Heute, mit fast sechzig, fühle ich mich lebendiger als mit vierzig.
Energievoller als mit Mitte zwanzig.
Nicht, weil ich keine Falten habe.
Sondern weil mein Körper wieder versorgt wird – und mein Leben mir entspricht.
Um zu verstehen, warum das funktionierte, bin ich tiefer gegangen:
- Ausbildung im mentalen und energetischen Bereich
- Ernährungsstudium
- Diplom als Ernährungstrainerin
Nicht aus Karrieregründen. Aus Neugier. Und aus Dankbarkeit.
Schönheit beginnt nicht im Spiegel – sondern im Stoffwechsel
Ich liebe schöne Haare, Lippenstift und Ohrringe. Natürlich.
Aber wahre Ausstrahlung entsteht nicht im Bad, sondern im Inneren.
Rückwärts altern heißt nicht, jünger auszusehen.
Es heißt, lebendiger zu werden.
Mehr Energie. Mehr Klarheit. Mehr Freude.
Und ja: auch mehr Schönheit – ganz natürlich.
Meine Mission: Die zweite Lebenshälfte neu denken
Viele Frauen verlieren zwischen 45 und 55 ihre Energie.
Nicht plötzlich – sondern schleichend.
Wechseljahre gelten als Abstieg. Dabei sind sie ein Übergang.
Und Übergänge kann man gestalten.
Ich begleite heute vor allem Frauen in der Lebensmitte dabei,
ihre zweite Lebenshälfte bewusst, kraftvoll und genussvoll zu leben.
Nicht perfekt. Aber lebendig.
Nicht jünger. Sondern freier.
Denn das Leben wird nicht leiser – es wird klarer.
Und so bunt wie mein Kleid ist mein Leben.
So bunt darf auch deins sein.










