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Warum Ernährung Hitzewallungen beeinflusst

Viele Frauen fragen sich, wann die Wechseljahre endlich aufhören – doch die Realität ist: hormonelle Schwankungen begleiten uns oft noch Jahre in der Postmenopause.
Hitzewallungen, nächtliche Schweißausbrüche, Unruhe und Temperaturwechsel gehören für viele zum Alltag.

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Ein Punkt, der oft unterschätzt wird: Lebensmittel können deine Hitzewallungen deutlich verstärken oder beruhigen. Schon kleine Anpassungen in der Ernährung machen einen enormen Unterschied.

Hier findest du die fünf größten Trigger – und die besten Alternativen, die dir wirklich helfen können.

Kaffee: Cortisol-Booster und Hitzeschub-Verstärker

Warum Kaffee problematisch ist

Koffein lässt den Cortisolspiegel ansteigen – besonders morgens auf nüchternen Magen. In den Wechseljahren reagiert der Körper viel empfindlicher auf Stresshormone. Ergebnis:

  • stärkere Hitzewallungen
  • unruhiger Schlaf
  • Gewichtszunahme

Bessere Alternativen

  • Lupinenkaffee (koffeinfrei, proteinreich, mild für Hormonsystem)
  • Kräutertee, Rooibos, Ingwertee
  • Morgens erst essen, dann Kaffee: stabilisiert Cortisol und Blutzucker

Lupinenkaffee mit aufgeschäumter Mandelmilch ist eine hervorragende Option für den Nachmittag – ohne Schlafprobleme oder Schweißausbrüche.

Alkohol: Gefäßerweiterung = Hitzewelle

Warum Alkohol Hitzewallungen fördert

Alkohol erweitert die Blutgefäße – und genau das triggert plötzliche Hitzeschübe. Besonders abends sorgt ein Glas Wein für:

  • nächtliche Schweißattacken
  • schlechteren Schlaf
  • unruhige Herzfrequenz

Bessere Alternativen

  • Infused Water mit Minze, Zitrone oder Beeren
  • Beruhigende Kräutertees
  • Warmer Protein-Shake (z. B. Schoko) – unterstützt Melatonin & Tryptophan

Abends ist ein alkoholfreies, warmes Getränk ein echter Schlaf-Booster – und komplett ohne Hitzeschübe.

Zucker: Blutzucker-Achterbahn und Hormonchaos

Warum Zucker die Symptome verschlimmert

Zucker sorgt für extreme Blutzuckerschwankungen, was wiederum zu

  • Hitzewallungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Heißhunger
  • Gewichtszunahme
    führt.

Auch viele moderne Früchte sind überzüchtet und enthalten deutlich mehr Zucker als früher.

Bessere Alternativen

  • Beeren (Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren – antioxidativ, wenig Zucker)
  • Natürliche Süßungsmittel: Erythrit, Xylit, Stevia
  • Langsame Kohlenhydrate: Vollkorn, Hülsenfrüchte, Quinoa, Amaranth, Hirse

Wichtig: Blutzucker stabil halten – das reduziert Hitzewallungen oft drastisch.

Scharfes Essen: Hitze auf Hitze

Warum scharfes Essen ein Trigger ist

Chili, Pfeffer und sehr scharf gewürzte Speisen erhöhen die Körpertemperatur. In den Wechseljahren reicht das oft für sofortige Hitzeschübe.

Bessere Alternativen

  • Frische Kräuter (Basilikum, Petersilie, Koriander)
  • Gefrorene Kräuter als praktische Alternative
  • Bitterstoffe (verdauungsfördernd, stabilisieren Leber & Hormone)

Bitterstoffe sind ein unterschätzter Gamechanger – weniger Heißhunger, weniger Hitzewellen, bessere Verdauung

Weißmehl: Der stille Auslöser für Hitze und Gewichtszunahme

Warum Weißmehl Hitzewallungen fördert

Weißmehl wirkt im Körper wie Zucker:
Es lässt den Blutzucker rapide steigen – und genau das löst Kreislaufstress, Schwitzen und Hitzewallungen aus.

Bessere Alternativen

  • Proteinreiche Nudeln (Erbsen, Kichererbsen, Edamame)
  • Konjak- / Shirataki-Nudeln
  • Quinoa, Hirse, Amaranth
  • Reis ersetzen oder reduzieren – oft nur ein Füllstoff ohne Nährstoffe

Viele Frauen in meinen Kursen berichten: Nach dem Austausch von Weißmehlprodukten sinken ihre Hitzewallungen merklich.

Fazit: Kleine Ernährungswechsel – große Erleichterung

Schon minimale Veränderungen im Alltag können Hitzewallungen massiv reduzieren. Du musst nicht deine gesamte Ernährung umstellen – oft reicht ein Austausch pro Tag, um erste Erfolge zu spüren.

Mein Tipp:
Wähle eine der fünf Kategorien, die dir am leichtesten fällt, und starte dort.

Dein Körper reagiert schneller, als du denkst.