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Dreimal im Jahr erkältet? Das gilt vielleicht als Norm – normal ist es nicht. Denn ein starkes Immunsystem ist kein Glück und kein Zufall. Es ist hausgemacht. Und du hast es selbst in der Hand.

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Das sage ich nicht als leere Durchhalteparole. Ich sage es aus eigener Erfahrung. Früher war ich bei jeder Erkältungswelle dabei. Ich habe im Friseursalon gearbeitet, nah am Kunden, nah an allen Viren und Bakterien – und war gefühlt ständig krank. Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Mandelenzündung. Angina. Dreimal im Jahr war da schön geredet – bei mir waren es eher sechsmal.

Heute ist das vorbei. Ich habe seit Jahren keine Ausfalltage mehr. Nicht weil ich Glück habe. Sondern weil ich verstanden habe, wie ein Immunsystem wirklich funktioniert – und was es täglich braucht.

Warum wird der eine krank – und der andere nicht?

Viren und Bakterien sind immer um uns herum. In der Luft, an Oberflächen, im Friseursalon, im Supermarkt, im Büro. Das ist keine Frage des Wenn – sondern des Wie dein Körper darauf reagiert.

Der Unterschied liegt in der Abwehrkraft. Und die entsteht nicht durch Zufall, sondern durch tägliche Versorgung. Ein Infekt ist immer auch ein Signal deines Körpers: Mir fehlt etwas.

Dein Immunsystem ist eine Baustelle – und du bist die Bauherrin

Ich erkläre das gerne mit einem Bild, das meine Kursteilnehmerinnen nie wieder vergessen:

Stell dir eine Baustelle vor. Du willst eine Mauer bauen – ganz klassisch mit Ziegelsteinen. Du brauchst die Steine, du brauchst Wasser, du brauchst Zement. Erst wenn alles zusammenkommt, entsteht eine stabile, tragfähige Mauer.

Genauso baut dein Körper dein Immunsystem auf. Überwiegend nachts, im Schlaf – die Heinzelmännchen auf deiner inneren Baustelle werden aktiv. Sie reparieren, regenerieren, bauen auf. Aber nur dann, wenn das nötige Baumaterial da ist.

Fehlt der Zement? Die Steine fallen um, sobald jemand dagegen drückt. Genau das passiert, wenn dein Körper nicht ausreichend versorgt ist.

Das braucht dein Immunsystem wirklich – die 5 wichtigsten Bausteine

1. Protein – Der wichtigste Ziegelstein

Protein ist der Baustein schlechthin. Ohne ausreichend Eiweiß kann dein Körper buchstäblich kein funktionsfähiges Immunsystem aufbauen. Antikörper, Immunzellen, Enzyme – sie alle bestehen aus Proteinen.

Dein Ziel: Mindestens 1–1,2 g Protein pro kg Körpergewicht täglich. Aus tierischen und pflanzlichen Quellen kombiniert:

  • Eier, Joghurt, Quark, Fisch
  • Hülsenfrüchte, Lupine, Tofu, Nüsse

2. Vitamin C – Ohne geht gar nichts

Vitamin C ist essentiell für ein funktionierendes Immunsystem. Was die meisten nicht wissen: Die heiße Zitrone beim Infekt zerstört das Vitamin C – Hitze baut es ab. Also lieber kühl trinken.

Meine Geheimwaffe: Acerola-Saft. Der Vergleich:

  • 1 Zitrone: ca. 50 mg Vitamin C
  • 100 ml Acerola-Saft: bis zu 1.700 mg Vitamin C

Schon 40 ml purer Acerola-Saft am Tag – 100%, ohne Zusatzstoffe – macht einen riesigen Unterschied. Dein Körper kann Vitamin C nicht speichern. Es muss täglich zugeführt werden, am besten mehrmals.

3. Zink – Der unterschätzte Abwehr-Booster

Zink ist für das Immunsystem unverzichtbar und wird trotzdem viel zu oft übersehen. Es ist direkt an der Aktivierung und Steuerung von Immunzellen beteiligt.

  • Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne
  • Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte
  • Fleisch, Fisch, Eier

4. Omega-3-Fettsäuren – Der Transport-Schlüssel

Omega-3 sorgt dafür, dass die Nährstoffe überhaupt in die Zellen hineinkommen. Die Zellmembranen brauchen Omega-3, um durchlässig zu bleiben. Gute Quellen: Lachs, Makrele, Hering, Walnüsse, Leinöl, Chiasamen.

5. Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenstoffe – Das Gesamtpaket

Ein Immunsystem läuft nicht auf einem einzelnen Nährstoff. Es braucht das Zusammenspiel von allem. Die 47 Vitalstoffe, die dein Körper täglich benötigt, kommen nicht aus dem Multivitamin-Präparat – sie kommen aus echten, pflanzlichen Lebensmitteln. Ich starte meinen Tag deshalb mit einem speziellen grünen Drink mit 52 natürlichen Bestandteilen.

Was ich früher falsch gemacht habe

Früher habe ich Symptome weggedrückt. Schmerzmittel, damit ich im Salon weiterarbeiten konnte. Antibiotika, sobald eine Angina kam. Das hat kurzfristig geholfen – aber die Ursache nicht behoben.

Das Problem mit Antibiotika: Sie greifen die Darmschleimhaut an. Und genau dort – im Darm – sitzt ein Großteil deines Immunsystems. Deshalb nehme ich heute täglich Präbiotika dazu – nicht als Reaktion, sondern als aktiven Schutz.

Was ich heute anders mache

Wenn ich merke, da will etwas andocken, fahre ich gezielt hoch:

  • Eine Extra-Portion Protein
  • Mehr Vitamin C (Acerola, Paprika, Brokkoli)
  • Zink gezielt einsetzen
  • Früher ins Bett

Das wichtige Fundament: Schlaf, Ruhe, Freude

Nährstoffe alleine reichen nicht. Dein Immunsystem baut sich nachts auf – im Schlaf. Ohne Regeneration kann dein Körper das Baumaterial nicht verbauen.

  • Ausreichend schlafen – Schlaf ist eine Investition, kein Zeitverlust
  • Dem Körper Ruhe gönnen, wenn er sie braucht
  • Lachen, Freude, positive Körperwahrnehmung

Zusammenfassung: So baust du dir ein starkes Immunsystem auf

  1. Protein täglich – 1–1,2 g pro kg Körpergewicht, tierisch und pflanzlich kombiniert
  2. Vitamin C täglich – Acerola-Saft (100%, ohne Zusatzstoffe), mehrmals täglich
  3. Zink – regelmäßig über Lebensmittel, in der Erkältungszeit hochfahren
  4. Omega-3 – Transportschlüssel für alle Nährstoffe in die Zellen
  5. Vitalstoffe aus echter Pflanzenkost
  6. Darmgesundheit – Präbiotika täglich
  7. Schlaf und Regeneration – dort entsteht das Immunsystem

Die wichtigste Erkenntnis

Ein gutes Immunsystem ist kein Glück. Es ist das Ergebnis täglicher Entscheidungen. Du gibst deinem Körper jeden Tag entweder das Material, das er braucht – oder du gibst es ihm nicht. Das ist der Unterschied.

Meine Frage an dich: Wie oft bist du im Jahr krank? Und was machst du, wenn du merkst, dass ein Infekt näher kommt? Schreib es mir in die Kommentare – ich freue mich auf den Austausch!

Sorge gut für dich – denn du bist wertvoll und wundervoll.

Iris